Saturday, July 16, 2011

Kashu-do (歌手道) and Once More With Feeling: Der internationale Gesangstechnik und die Täuschung der nationale Gesangsschule

Ich erlaube mich wieder auf Deutsch zu schreiben obwohl ich bin es sicher dass ich unbedingt viele grammatische Fehlern machen werde.  Ich habe trotzdem eine starke Bedürfnis mich klar auszudrücken, auch auf den vielen Sprachen die ich dilettantisch spreche und sogar nicht beherrsche.  Worum dann? Viele Deutschsprachigen lesen den Blog und ich möchte klar zu denen mich erklären.

Letztlich hab ich ein indirekt Diskussion mit einem Kollegen geführt, indirekt über den Wert der Gesangswissenschaft.  Es war weniger eine Diskussion sondern eine, von der anderen Seiten, Beschuldigung der Wissenschaft in Verhältnis mit Gesang.  Das Argument ist einfach dass die Wissenschaftler uns nicht genug beigebracht haben das wir bei der Pädagogik mit wertvollen Ergebnissen benützen dürfen.

Ich hab schon oftmals auf dem Blog geschrieben dass sei die Wissenschaft für Gesangspedagogik nur ein Anfang. War es vielleicht zu zart von mir weil ich versuchte wie immer ein Mittelpunkt, ein Kompromiss, zu finden um in Ruhe mit den vielen Kollegen zu sein? Vielleicht schon! Ich glaube es dennoch.

Wissenschaft für Gesang ist ja ein Anfang, aber ein wichtige, unverzichtbare Anfang.  Ein Sänger zu unterrichten ist kein einfaches Ding!  Es hat nicht nur mit eine Verständnis den Funktionen des Gesangsapparat zu tun aber auch mit dem geistlichen, psychologischen und ganz physikalischen Dasein des Sängers.  Aber weil wir Gesangslehrer kein Priester oder Psychologe sind, müssen wir durch unseren starken und genauen Verständnis des Gesangs auch das geistliches und psychologisches Teil angehen. Was wäre ein Arzt wenn er den neuesten Entdeckungen der Medizin gar nicht bewusst wäre? So muss ich dann fragen: was ist ein Gesangslehrer wenn er/sie gar nicht versucht sich den neuesten Entdeckungen des Stimmapparats auf dem Laufenden zu bringen?

Braucht man eigentlich eine wissenschaftliche Verständnis des Gesangsapparat?  Es ist doch so einfach zu sagen dass die Alte Schule hatte bessere Ergebnisse ohne Wissenschaft als wir aktuelle mit! Das stimmt!  Aber heutzutage sind wir alle in so eine Eile.  Haben wir die zehn oder so Jahren um eine Sänger auf der alten Art für eine Karriere vorzubereiten? Hat ein Sänger das Geld um sich einem Gesangslehrer für zehn Jahren zu vertrauern? Zum mindesten haben die Wissenschaftler uns klar beigebracht was wir eigentlich suchen.  Wie es gelingen ist die Arbeit des Gesangslehrers!

Beschuldige ich die uralte Italienische Schule? Gar nicht!  Aber muss ich dennoch fragen: was bedeutet uns die uralte Italienische Schule?  Tatsächlich hatte Manuel Garcia selbst weniger Information als wir heute, auch ins Internet zu Verfügung haben. Meine geschätzte Gesangslehrerin, Ada Finelli, hat mir viel beigebracht und ich vermisse sie.  Von ihr hab ich gelernt dass es dauert Zeit um eine Stimme in Ordnung zu bringen weil es eine muskulöse Arbeit ist. Gesang ist teilweise eine physikalische Training.  Jeder Sportler weisst dass er muss auf Dauer trainieren um im richtigen Zustand für die Arbeit zu sein.  Der grosse Pavarotti hat selbst gesagt dass wir Sänger Sportler sind und das stimmt!  Aber noch eine Frage:  müssen wir ein Sportler trainieren wie es vor 100 Jahren gemacht war? Müssen wir alle die neue Entdeckungen von Sportwissenschaft vermeiden um treue den uralten Sportmoden zu bleiben obwohl die Ergebnisse würden niedriger?  Ausser wir Sänger, alle Sportler haben neuen Rekorden neugestellt.  Pavarotti selbst hat der Niveau von Gigli nicht erreicht!

Ein Wissenschaftler ist kein Gesangslehrer!  Aber, wie wäre es wenn ein begabte Gesangslehrer, mit allen Verständnissen der uralten Tradition,  das Wissen eines Wissenschaftlers hätte? Das ist eigentlich mein Ziel!  Was täte Manuel Garcia wenn er alle die Information von dem berühmten Wissenschaftlern, Ingo Titze, hätte?  Hätte er wirklich gesagt, wie manche behaupten, dass Wissenschaft muss erstmal der Niveau von Tradition erreichen?  Ich glaube es nicht!  Ich glaube er hätte die Information benützt um die Tradition selbst weiter zu entwickeln.  So beschuldige ich den Manchen die die Wissenschaft benutzen wenn es Ihnen passend ist und gleichzeitig dasselbe beschuldigen wenn es zweckdienlich ist.

Ich finde selbst keine Widersprüchlichkeit zwischen Tradition und Wissenschaft.  Die beide zusammen zu mischen macht mir Sinn: Information der Wissenschaft und die Disziplin der Tradition.  Wer einer gegen den andern stellt verliert viel und versteht wenig!

Ist Jonas Kaufmann ein Deutsche Tenor der international unserer bestgesungen Cavaradossi heisst?  Ist Thomas Hampson ein Amerikaner wenn er ohne Vergleich Mahlers Lieder singt?  Ist Jessie Norman Amerikanerin wenn sie, mit der Französischen Flagge eingehüllt, singt die Marseillaise an dem Tagen des Zweihundertjahriges Jubiläum der Französischen Revolution? Die heutige Sänger sind Produkten von verschiedenen internationalen Erfahrungen und Mischungen.  Auch Pavarotti selbst war ein Produkt der Weltopermaschinen.

Ich bin gebürtige Haitianer aber kein Haitianer von der Sicht des Haitianers.  Ich bin Amerikanische Stadtgehöriger aber kein echte Amerikaner von der Sicht des Amerikaners. Ich bin deutsche Einwohner aber klar kein Deutscher.  Am Ende, wir Opernsänger sind von vielen Seiten beeinflusst.  Es würde falsch mit irgendeinem nationalen Begriff uns allen einzuschränken! Vielleicht dienst es manchen ein Priester der Französischen Schulen sich zu nennen, oder der Italienischen, oder der Deutschen...

Am Ende wir sind in unserer Kunst vereinigt.  Künstler erstmal und danach irgendetwas dazu! Zum mindesten ist das meine eigene Meinung nach!

© 2011.07.17

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